Wie schwarze Federn fallen
Von blauen Himmeln, wenn
Ein Rabe geflogen kommt,
Hoch über den Wolken,
Und der staunende Fussgänger,
Das Warten vor den Streifen vergessend,
Aus seiner Alltagswelt gerissen,
Die Feder anstarrt,
Während das Schweben
Der Feder selbst
Das Ticken der Uhr verzehrt,
Und der Lärm der Strasse,
Das monotone Spiel
Rastloser Gedanken
Entrückten Sekunden weicht,
Die schwerer als so manche Stunde;
So bleibt die Zeit stehen,
Bis ihr Uhrwerk wieder
Durch die Ankunft
Auf dem Boden,
Stillstand,
Zu schlagen beginnt,
Und dir der Pizzageruch
In die Nase schlägt,
Der Melodiebogen
Eines Martinshorns
Dich zurückversetzt
In die altbekannte Dimension
der Stunden und Tage und Jahre,
Und du, getragen von
Einer Ahnung
Flüchtiger Erkenntnis,
Bedächtigen Schrittes
Den Zebrastreifen überquerst –
So wünsch ich
Meine letzten Stunden
Nicht in Tagen, Stunden,
Sondern in solchen Sekunden
Zu verschweben.
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